Das Wunder von Bern | 
vergrössern | Regie: Soenke Wortmann Schauspieler: Louis Klamroth, Peter Lohmeyer, Lucas Gregorowicz Studio: Universal/Polygram
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Format: Dolby, Pal, Surround Sound, Widescreen Sprache: Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 112 Minuten Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.7 x 5 x 1.3
EAN: 5050582192933 ASIN: B00011TDJW
Freigabe-Datum: 2003 Veröffentlichung: April 29, 2004 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Nicht eingeschweisste Neuware. Tagesversand im neuen Luftpolsterumschlag. deutscher Orginalton
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Aus der Amazon.de-Redaktion "Jetzt sind wir wieder wer", sprach Nationalmannschaftskapitaen Fritz Walter nach dem 3:2-Finalsieg der deutschen Elf bei der Weltmeisterschaft 1954, und fasste damit die immense Bedeutung dieses Erfolges zusammen, die weit ueber das rein Sportliche hinaus ging. Fuer eine sich muehsam und eingeschuechtert aus den Truemmern des Zweiten Weltkriegs befreiende Nation war dieser kaum fuer moeglich gehaltene Sieg gegen die angeblich unschlagbaren Ungarn das erste kollektive Hochgefuehl, das Zeichen dafuer, dass es ab jetzt wieder aufwaerts ging.P Dass es bei diesem IWunder von Bern/I um mehr als nur um Fussball ging, das zeigt auch Soenke Wortmann in seiner Kinoadaption dieses historischen Mythos, denn im Film spielt der Turnierverlauf fuer die deutsche Elf um Bundestrainer Sepp Herberger nur die zweite Geige, hinter der Geschichte der Essener Familie Lubanski. Die muss sich mit ihrem frisch aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Ehemann und Vater Richard erst einmal an die neue Situation in der Nachkriegsgesellschaft gewoehnen und darin ihren Weg finden, und steht so stellvertretend fuer die ganze Nation.P Gekonnt verquickt Wortmann soziale Realitaet, authentisches Zeitkolorit (Brieftauben bringen die aktuellen Fussballergebnisse), auflockernden Humor und den Weg zum mythischen Endspielerfolg, dessen detailgetreue Nachstellung dann geschickter Weise auch die einzigen richtigen Fussballszenen markiert. So gelingt etwas, das man hier zu Lande kaum fuer moeglich gehalten haette: Ein Sportfilm mit so viel ehrlichem, emotionalen Pathos, dass er sich hinter seinen offensichtlichen amerikanischen Vorbildern (wie IEine Klasse fuer sich/I oder IDer Unbeugsame/I) nicht zu verstecken braucht. Mit solch ueberraschender und kluger Taktik wird auch der deutsche Film wieder wer. I--Frank-Michael Helmke/I
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Wenn selbst Kanzler weinen... November 9, 2008 J. Zettel Das Volk der Germanen erzaehlt sich in Vier- bzw. Zweijahreszyklen gerne eine Geschichte, die sich 1954 Jahre nach der Geburt des Herrn ereignet haben soll. Eine bibelhafte Geschichte ueber einen glorreichen Sieg ueber einen uebermaechtigen Gegner. Ein Sieg an den keiner mehr zu glauben wagte, der einem ganzen Volk Hoffnung und Selbstvertrauen gab. Es ueberrascht nicht, dass es "Wunder" genannt wird, dieses Spiel in Bern, dass mancher von ihnen es zur "wahren Geburtsstunde" ihrer Republik erklaert. br / br /Nun, wie jede Geschichte, in der Wunder gewirkt wurden, hat auch diese so ihre Probleme mit der langweiligen Realitaet. Die unspektakulaere Wahrheit ist: Das "Wunder von Bern" ist ein Sieg fuer den sich seinerzeit nur ein kleiner Teil der dt. Bevoelkerung ueberhaupt interessiert hat. Die Menschen damals hatten schlicht bedeutendere Probleme. br / br /Kein dt. Politiker war im Berner Stadion anwesend, als Rahn das dritte Tor fuer die Deutschen erzielte. Konrad Adenauer schickte hinterher lediglich ein Telegramm mit trockenen Glueckwuenschen, womit er sogar noch deutlich mehr Begeisterung zeigte als der Grossteil der restlichen Deutschen. Die Bahnhoefe zwischen Bern und Bonn waren leer, lediglich in der Hauptstadt wurde die Mannschaft von einer ueberschaubaren Anzahl Anhaenger begruesst. Noch unspektakulaerer reagierten die Printmedien: Die FAZ als Beispiel kuerte statt den neuen Fussballweltmeistern den Sieg des Mercedes-Rennfahrers Manuel Fangio als Aufmacher fuer den Sportteil ihrer Tagesausgabe. br / br /Der erste Weltmeistertitel Fussballdeutschlands wurde erst spaeter zum nationalen Schluesselereignis hochstilisiert. Und zwar so ueberzeugend, dass - so erzaehlt es die Legende - unser geliebter Kanzler a.D., Gerhard Schroeder, bei der Szene mit Rahns Torschuss weinen musste. br / br /Dennoch, wie so oft ist historische Authenzitaet nicht das Mass der Dinge fuer einen durchaus unterhaltsamen Film. Ausserhalb der deutschen Fussballbrille muss einem Zuschauer Herr Wortmanns Werk zwar etwas pathetisch-patriotisch vorkommen (was sich ein deutscher Filmemacher freilich nur beim Fussball leisten kann), aber unterm Strich ist der Film solide Unterhaltung, die von einem guten Drehbuch, hervorragenden Schauspielern und wunderbar gefilmten Bildern getragen wird. br / br /
Nett gemachter Kitsch August 22, 2008 Sandra Meier 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
...der groesstenteils recht ungelenk daherkommt. Bei der Umsetzung des vielleicht ruehrseligsten Stuecks moderner deutscher Geschichte standen dem Autoren fuer den Zuschauer ueberdeutlich Emotionen a la Hollywood vor Augen, die dann mit der amateurhaft anmutenden Naivitaet des deutschen Gefuehlskinos auf die Leinwand gebracht wurden. Gleichzeitig passt diese Naivitaet aber irgendwie auch wieder zur bereits erwaehnten Ruehrseligkeit des verfilmten Geschichtsstoffs. Und - ganz ehrlich - wer sieht nicht grosszuegig ueber all die kleinen und grossen Klischees hinweg, die uns der Leinwandstreifen mit Wortmannscher Ernsthaftigkeit verkaufen will, wenn Rahn am Schluss dann irgendwann schiessen muesste, Rahn schiesst und Toor, Toooor, Tooor!!! br /Ganz ehrlich, ich mochte den Film, vor allem wohl wegen des Fussballs, die Story ist seicht, aber irgendwie noch ertraeglich, Louis Klamroth liefert eine beachtliche Leistung ab, die 1950er Jahre sind liebevoll inszeniert und ein unbeschwerter Fernsehabend mit Kleenex-Box in der einen und Fussballfahne in der anderen Hand gerettet. br /Alles in allem: Tiefgang sollte man nicht erwarten, eine gewisse Kitsch-Resistenz ist unbedingte Voraussetzung, aber mit der richtigen Voreinstellung kann der DVD-Genuss gelingen.
Fast schon ein Klassiker! Juni 19, 2008 Lady`s Lit Ein Film, der Dokumentation,Nachdenkliches und Komoediantisches miteinander verbindet, ein Meisterstueck des Regisseurs S. Wortmann. br /Selbst heute ist jeder Einzelne von der Thematik und der damaligen Begeisterung ergriffen, die eine ganze Nation verspuerte. br /Immer wieder schoen zu sehen, ein Highlight. br / br /(a) br / br /Ein DVD-Tipp von Lady`s Lit br /
Deutsche Jungs duerfen auch mal weinen März 24, 2008 Hyazinth Freiherr von Rippenbiest (Omnikron) 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
War Kommentator Heribert Fassbender wirklich so eine affige Nervensaege, wie es dieser Film glauben laesst ? Ich weiss es nicht, denn ein Fussballfan bin ich ueberhaupt nicht. Trotzdem gefaellt mir "Das Wunder von Bern", weil er zu ueber 50 % eine Familiengeschichte ist, in deren Mittelpunkt die Gefuehlswelt eines schwaechlichen Buben steht, dessen Beziehung zu seinem Kriegsheimkehrer-Papa, den er vorher nie gekannt hat, sich langsam aufbaut. Zwischendurch darf der Zuschauer teilhaben an der Vorbereitung der deutschen Elf auf das verregnete Finalspiel im Juli 1954. Wir wissen jetzt auch, warum Herr Rahn das 3:2 schiessen konnte: weil sein kleiner Freund anwesend war, ohne den er nie ein grosses Spiel gewinnen kann. br / br /Eigentlich ist der Film eine Ecke zu sympathisch, um ihn nur einmal im Leben zu sehen. Also kaufen, wenn's geht.
Tollpatschiger Film November 4, 2007 Juergen Grossmann 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film ist irgendwie drollig. Man spuert in jeder zweiten Szene, wie versucht wird, Themen und Szenen aus Hollywood-Filmen nachzuahmen, aber es bleibt halt bei einer provinziellen Nachahmung, was nicht zuletzt an dem viel schlechteren Equipment liegt. Die Aufbauten, das Bild, das Licht, die Ausstattung - alles ist einen Tick zu schlecht fuer den Anspruch des Films, eine grosse Geschichte zu erzaehlen und grosse Emotionen darzustellen. br / br /Das Storyboard ist etwas durcheinander, der Fokus der Geschichte ist nie klar und Versuch eines Heimkehrerdramas und Darstellung der Geschichte der Weltmeisterschaft bekommen nie ein echtes Ineinander. Die Dialoge und manche Geschichts-Ideen (wie die verspeisten Hasen) sind hart an der Grenze zum Klischeehaften. br / br /Loben muss man frelich, dass der Film der Versuchung entgeht staendig Fussballspiele zu zeigen. Das bleibt zum Glueck im Hintergrund, das es nun wirklich nicht sehr filmtauglich ist. Drei Sterne dafuer, dass der Film in seiner Tollpatischigkeit schon wieder anruehrend ist.
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