Chocolat | 
vergrössern | Regie: Lasse Hallstroem Schauspieler: Johnny Depp|juliette Binoche Studio: Euro Video
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Bewertung: 97 Rezensionen Verkaufsrang: 862
Format: Hifi Sound, Pal Sprachen: Englisch (Original Language), Franzoesisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Medium: Videokassette Seitenverhältnis: 4:3 Laufzeit: 121 Minuten Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.8 x 5 x 1.3
EAN: 4009750143803 ASIN: B00005QFDP
Freigabe-Datum: Januar 5, 2001 Veröffentlichung: November 29, 2001 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Geringfuegige Gebrauchsspuren - kaum Abriebe und Anstossungen an der Huelle - 2001 - Versand, gern auch ins Ausland, in fester Versandtasche - ab dem 3. Artikel Versandrabatt!
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Bei Filmen wie IChocolat/I ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitaeten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das ueberwaeltigende Laecheln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begruesst oder eine berauschende Tasse wuerziger, heisser Schokolade, oder die betoerende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (IDon Juan De Marco/I) gespielt wird.p Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populaeren Roman fuer sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallstroem (iGottes Werk und Teufels Beitrag/i) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlaenglich bekannter Metaphern, die selbst fuer ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum ueberraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwaende gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern koennen sehr schoen sein, wenn sie in einem Maerchen praesentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses.p Vom Schicksal gefuehrt, laesst sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen franzoesischen Dorf nieder. Ihre neu eroeffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes aussergewoehnliche Faehigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven doerflichen Traditionen zu unterwandern. Der froemmlerische Buergermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie fuehrt, erreicht seinen Hoehepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angefuehrt werden. Roux und Vianne fuehlen sich direkt zueinander hingezogen.p Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, iDie neun Pforten/i), eine aeltere Dorfbewohnerin (Judi Dench, iShakespeare In Love/i) und deren entfremdete Tochter geht. Moegen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, waere der Buergermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. IChocolat/I erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und laedt ihn ein, diese zu geniessen. I--Jeff Shannon/I
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| Kundenrezensionen: Gelesen 92 mehr Rezensionen...
Schoen! Dezember 25, 2008 Knoepfchen Der Film ist echt traumhaft schoen, eben mit franzoesischem Charme ;) br /Vielleicht etwas, ein kleines wenig, zu lang geraten, aber Dank der bezaubernden Hauptdarstellerin sieht man grosszuegig darueber hinweg ;)
Ein Biss fuer mehr Lebensfreude November 5, 2008 Dr. R. Manthey 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
In Abhaengigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder moegen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Maerchen fuer Erwachsene, das kein Klischee auslaesst. Wer also Maerchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fuegt, der moege sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fuehlen. br / br /Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Toechterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschliessen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Staedtchens, das diktatorisch vom Buergermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschoepflichen Fundus ihre Suessigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf. br / br /Doch die suesse Suende hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurueckhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzueckenden Film fuer Lebensfreude und Genuss. Sie siegt ueber Bevormundung und Einfoermigkeit. br / br /Lasse Halstroem inszenierte dieses Maerchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne. br / br /Fazit. br /Ein wunderschoener Maerchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert. br / br /Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthaelt jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films. br /
Quatsch mit Schoko-Sosse? Oktober 17, 2008 Melanie Holtmann (Utopia) 3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich liebe Schokolade. Ich brauche Schokolade. Und "Chocolat" macht Lust auf Schokolade. Bloederweise ist das fast alles, was der Film mit mir veranstaltet hat. Die Themen - Intoleranz, Bigotterie und all die anderen kleinen und groesseren Leiden unserer Zeit - werden derart plakativ und unter so kurzsichtig-einseitiger Parteinahme ins Schokosueppchen getunkt, dass mir dabei schon fast schlecht wurde. Vorher ist alles haesslich - Frauen werden geschlagen und sexuell unbefriedigt schrubben geschickt, der verknoecherte Graf diktiert als verbitterter Despot sogar dem jungen Duckmaeuserpfarrer die Predigten, herumreisende Zigeuner werden geaechtet, Toechter reden nicht mehr mit ihren Muettern und umgekehrt und ueberhaupt. Alles wird denunziert, und plopp, ein bisschen Schoko drueber und schon loest sich der Knoten: Gott ist tot, es lebe die Schokolade. Dazwischen heilt Mutter Schokolata, pardon, Vianne, mit sanfter bis beharrlicher Zuwendung die Leiden der emotional schwer angekrueppelten Bevoelkerung. Waere die Gute nicht mit Schokolade angekommen, sondern mit der Frohen Botschaft, haette sich das halbe Kinopublikum wahrscheinlich uebergeben im Angesicht solch frohgemut selbstgerechter Simplizitaet. Der Effekt bleibt trotzdem derselbe, irgendwie. Das Ganze ist magisch, und die Magie hat natuerlich im Kino einen besonders privilegierten Platz. Aber hier wird daraus ein fast schon gewaltsamer Akt der Bekehrung. Das schmeckt mir nicht so besonders. br / br /Mir faellt da zum Schluss der beruehmte Marie-Antoinette-Spruch mit dem Kuchen ein; irgendwie gebaerdet sich der Film wie ein Kommentar dazu. Oder ich rede gerade Unsinn. Jedenfalls: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man "Chocolat" nicht ganz so heiss herunterschlucken sollte, wie die Schokolade angeruehrt wird. Drei Sterne gibts trotzdem, wegen der Schokolade, wegen Judi Dench, wegen Juliette Binoche und trotz Johnny Depp. Basta.
Ein sinnliches Vergnuegen... September 25, 2008 S. Graf (Steiermark) Sofort taucht man in die Atmosphaere dieses kleinen Staedtchens ein....und bekommt Lust auf Schokolade! br /Eine wunderbare Geschichte ueber Lust und Freude am puren Leben und auch die vielen inneren Konflikte, die dies mit sich bringt...denn in dieser Geschichte wimmelt es nur so vor (ueberzogenen) Klischees an typischen Charaktere von uebertriebenen katholisch-religioesen-sittsamen Typen bis zu wild streunenden Zigeunern. br /Eine Sache stoert mich aber:Johnny Depp...so sehr er mir auch gefaellt...in diesen Film passt er nicht. br /Wobei mir nicht so recht klar ist, ob es daran liegt, dass er seine Rolle so schlecht spielt oder einfach nur die falsche Besetzung dafuer ist; denn leider, sein Auftritt zerstoert die Stimmung des ganzen Filmes.Daher nur vier Sterne. br /Was die Altersangabe betrifft: ab 6 Jahren finde ich nicht gerade passend...ich bin zwar nicht pruede, aber im Film gibt es doch ein oder zwei angedeutete leidenschaftliche Liebes-/Bettszenen, die bei Kindern in diesem Alter eventuell etwas Unklarheit hinterlassen koennten... also 10/12Jahre finde ich ideal. ( natuerlich kann das nur jede Familie fuer sich entscheiden)ansonsten ist der Film harmlos,nett,schoen. br /Sehr interessant auch die Herstellung, Prozederes, wunderbaren Zutaten,tolle Rezepte(als Extras),.. br /Auf jeden Fall sehenswert! Schokolade nicht vergessen!
Johnny Depp mal ganz anders Juli 29, 2008 mongeri 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr sinnlicher Film, ohne wirkliche Hochs und Tiefs. br /Johnny Depp mal ganz anders. Nicht als "Psychopat" oder "etwas Verrueckter", sondern eigentlich ungewohnt normal. :-) br /Steht ihm allerdings sehr gut diese Rolle. Koennte ruhig oefter so sein. Ich kann den Film nur empfehlen, da ich ihn sehr, sehr romantisch und (wie schon erwaehnt) sehr sinnlich fand.
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